Die europäische Wirtschaftskrise hält die EU-Länder weiterhin in festem Griff. Täglich werden neue politische Entscheidungen getroffen, die den Wirtschaftssektor stark beeinflussen und eine wirkliche Lösung ist nicht in Sicht. Darauf reagieren die Aktienkurse mit großen Schwankungen. Die Unternehmen befürchten steigende Rohstoff- und Energiepreise. Die Ungewissheit darüber führt bei der Geschäftsführung in vielen Unternehmen zu einer zurückhaltenden Unternehmenspolitik.

Die derzeitigen Herausforderungen

Dabei befürchten die Geschäftsführer nicht nur hohe Verluste und steigende Kosten bis zum Ende des Jahres, sondern auch die Unsicherheit der Kunden bereitet ihnen Sorgen. Denn viele von ihnen stellen ihre Investitionen zurück, da die Verlustgefahr zu groß ist. Diese Einbußen wiederum können die Firmen nicht wie sonst mit Krediten wieder ausgleichen, da auch die Situation bei den europäischen Banken schwankend ist und deshalb die Kreditvergabe eingeschränkt wurde.

All dies deutet auf eine Rezession in der Euro-Zone hin, aber so weit wird es vermutlich nicht kommen. Gerade in Deutschland sieht die Lage nicht so schlecht aus wie in anderen Ländern. Da sich der Arbeitsmarkt weiterhin positiv entwickelt und bisher ein stabiles Wachstum verzeichnet, auch wenn jetzt schon deutlich wird, dass dies 2012 zurückgeht. Deshalb hoffen Geschäftsführer, dass es zu keiner Welle der Unsicherheit kommt, so wie damals bei der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, nach ihrem Zusammenbruch. Sollte dies geschehen, sehen sie für das Jahr 2012 keine positive Entwicklung.

Trotz der angespannten Situation sind es gerade die deutsche Manager, die positiv in die Zukunft blicken. Sie rechnen mit zunehmenden Gewinnen und wollen neue Mitarbeiter einstellen. Weitere News aus der Wirtschaft im Magazin von www.geschaeftsfuehrung.org.

Kommentarbereich geschlossen.