Das Festgeld, das auch als Termingeld bezeichnet wird, ist eine Einlage, die einem Kreditinstitut vom Kunden überlassen wird. Hier gibt es eine Mindestlaufzeit von mindestens 30 Zinstagen. Weitere übliche Festanlagelaufzeiten sind 60, 90, 180 oder auch 360 Tage. Hierbei wird auch im Voraus ein Zinssatz festgelegt. Das Geld wird Gewinn bringend auf einem Festgeldkonto angelegt. Am Ende einer jeden Laufzeit hat der Kunde drei Möglichkeiten das Geld zu nutzen. Zunächst kann der Investor sein Konto auflösen und er erhält dann somit die ursprüngliche Einlagesumme zuzüglich der daraus entstandenen Zinsen zurück und kann darüber frei verfügen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Aufstockung der Investitionssumme und der damit verbundenen Verlängerung. Die Konditionen werden dann zwischen Kunden und Kreditinstitut neu verhandelt. Letztlich ist auch eine Teilauszahlung möglich, bei der der Investor nur einen bestimmten Teil der Summe erhält. Das Festgeldkonto wird dann verlängert und auch hier werden die Bedingungen neu festgelegt.

Bewahrt der Kunde bei Ablauf der Anlagelaufzeit Stillschweigen, das heißt verhält er sich der Bank über konkludent, wird die Laufzeit automatisch verlängert zu dem derzeitigen Zinssatz verlängert. Bei einer Verlängerung werden die Anlagesumme und die entstandenen Zinsen zu einer neuen Anlagesumme zusammengefasst, sodass es zur Zinsbildung kommt. Die Vorzüge einer Festgeldanlage ist zum einen die Sicherheit, die kostenfreie Kontoführung und die sofortige Verfügbarkeit.

Jedoch gibt es von Bank zu Bank große Unterschiede bezüglich den Konditionen, was einen Festgeld Vergleich nötig macht. Substanziell ist ein eingehender Vergleich und Prüfung der Anlagebedingungen, um das am besten geeignete Angebot zu ermitteln.